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Verlagswesen & Produktnotizen
Versionsankündigungen, Prozessbeiträge und kurze Notizen zu den Alltagsfragen des wissenschaftlichen Publizierens.
Was heißt „anerkannter Verlag" in der türkischen akademischen Bewertung?
Autorinnen fragen, ob ein Buch für die Habilitation zählt. Wo die Definition in der Verordnung steht, wie Gerichtsurteile sie verändert haben, was die ÜAK-Kriterien verlangen und wie sich ein Verlag darauf vorbereitet.
Auflage, Edition und ISBN: Braucht der zweite Druck eine neue Nummer?
Nachdruck oder neue Auflage? Diese Unterscheidung entscheidet über die ISBN — und sie wird am häufigsten falsch getroffen. Mit Entscheidungstabelle, Impressumsregeln und Systemhierarchie.
Bestand im Verlag: Kommission, Remission und die Lagerwirklichkeit
„Wie viele haben wir?" hat im Verlag drei richtige Antworten: im Lager, in Kommission, verkauft. Was allgemeine Warenwirtschaft über Buchbestände nicht weiß.
Ein Buchmanuskript beim Verlag einreichen: beide Seiten des Schreibtischs
Für Autorinnen: wie das Exposé vorbereitet wird, was ins Anschreiben gehört, wie lange eine Antwort dauert. Für Verlage: wie man den Einreichungsschalter baut, Absagen schreibt und misst.
Verlagssoftware, Buchverwaltung, Bibliothekssystem: Wonach suchen Sie eigentlich?
Fast gleichlautende Suchbegriffe führen zu völlig verschiedenen Produkten. Wir trennen die sechs Kategorien des Marktes und zeigen, welches Wort wohin führt.
Was ist ein Buchverwaltungssystem? Von der Bibliothekssoftware zum Verlagssystem
Ein Begriff, zwei Welten: das Bibliothekssystem für erworbene Bücher und das Verlagssystem für selbst hergestellte. Der Unterschied, die Anatomie eines Buchdatensatzes und die Auswahlkriterien.
Wie wird ein Buch gedruckt? Bogen, Papier, Auflagenhöhe und das Lesen eines Druckangebots
Drucken ist eine Herstellungsentscheidung, kein Einkauf. Von der Bogenrechnung über die Papierwahl und die Offset-Digital-Schwelle bis zur Auflagenhöhe: ein Druckangebot mit Verlagsaugen lesen.
Eine wissenschaftliche Zeitschrift gründen: von der ISSN über die erste Ausgabe bis zur Indexierung
Redaktionsgremien, ISSN-Antrag, erster Call for Papers, Fahrplan zur Indexierung — die Gründung einer begutachteten Zeitschrift mit ihren formalen Schritten und einem realistischen Zeitplan.
Was ist ein Zeitschriftenmanagementsystem? Die Wahl zwischen OJS, nationalen Plattformen und kommerziellen Systemen
Manuskript-Tracking, elektronisches Zeitschriftensystem, Peer-Review-Plattform — viele Namen für eine Kategorie. Wo ihre Grenzen liegen, welche Optionen es gibt und welche Fragen vor der Entscheidung zu stellen sind.
Nasirus V2 ist da: Was die neue Version bringt
Bücher, Zeitschriften, Artikel und Buchkapitel jetzt in einem System. Die wichtigsten Neuerungen der Version im Überblick.
Was ist ein Verlagsmanagementsystem? Welche Module gehören hinein?
Zeitschriftensoftware gibt es, Buchhaltung gibt es, E-Commerce gibt es — aber ein System für den ganzen Verlag? Definition, Pflichtmodule und Auswahlkriterien.
Unvoreingenommen begutachten: über das doppelblinde Peer Review
Was doppelblindes Peer Review ist, warum es das bevorzugte Modell bleibt und wie sich Anonymität in der Praxis wirklich schützen lässt.
Verlagsautomatisierung: 10 Aufgaben für die Maschine, 3 Entscheidungen für den Menschen
Automatisierung heißt nicht 'das System macht alles'. Eine realistische Landkarte: Routinearbeit an die Maschine, Entscheidungen an den Menschen.
Von der Zeitschriftenausgabe in den Onlineshop: die Reise einer Ausgabe
Vom Inhaltsverzeichnis-Editor über die Fahnenkorrektur bis zur automatischen Freischaltung der Artikel — wie eine Zeitschriftenausgabe durch Nasirus läuft.
E-Commerce für Verlage: fünf Anforderungen, die Standardpakete nicht kennen
Bücher verkaufen ist nicht T-Shirts verkaufen. ISBN-Katalog, banderolierter Bestand, digitaler Zugang und die Tantiemenkette — was Verlags-E-Commerce besonders macht.
Vom Call for Chapters zum Sammelband: das Management eines Mehrautorenwerks
Einen Call for Chapters zu öffnen ist leicht; fünfzig Autoren, zwei Begutachtungsphasen und Abgabetermine zu managen nicht. Der Prozess von Anfang bis Ende.
KVKK-Checkliste für Verlage
Einwilligung, Aufbewahrungsfristen, Gutachterdaten und Shop-Kundendaten — 12 Punkte, die ein Verlag nach dem türkischen Datenschutzgesetz durchgehen sollte.
Von der Annahme zur Druckerei: die Produktionsstrecke eines Buches
Lektorat, Übersetzung, Satz, Cover und Druck — wie ein angenommenes Werk publikationsreif wird. Eine Anatomie paralleler Aufgaben und Qualitätskontrollen.
Gutachterverwaltung: vom Pool bis zur Durchlaufzeit — die Struktur, die fehlt
Gutachterverwaltung ist mehr als eine Namensliste: Fachgebiets-Matching, Lastverteilung, Einladungsverfolgung, Leistungsdaten. Die Anatomie eines guten Systems.
Begutachtungsnachweise im TR-Dizin-Antrag: Ist Ihre Akte bereit für die Prüfung?
TR Dizin verlangt die Dokumentation des Peer-Review-Prozesses: Gutachten, Entscheidungen, Verfahrensakte. Die prozessbezogene Seite der Kriterien — und wie die Akte von selbst entsteht.
Was macht ein gutes Einreichungsformular aus? Informationen sammeln, ohne Autoren zu ermüden
Unvollständige Einreichungen sind der größte Zeitfresser im Sekretariat. Wie ein Formular Autoren nicht abschreckt und doch alles Nötige erfasst.
Diamond Open Access: das Modell, bei dem weder Autor noch Leser zahlt
Die APC-Rechnungen wachsen — Diamond Open Access ist zurück auf der Bühne. Was das Modell ist, wo es weltweit steht und warum es zum Universitätsverlag passt.
Rollen und Rechte im Verlag: Muss jeder alles sehen?
Soll die Buchhaltung Gutachten lesen, der Shop-Operator Autorenkorrespondenz? Über die Feinheiten von Rollen- und Rechtedesign in Verlagssoftware.
Universitätsverlag führen: Leitfaden für die eigentliche Arbeit nach der Gründung
Ordnung erlassen, Publikationskommission eingesetzt — und dann? Der Alltag des Universitätsverlags: Prozesse, Rollen, ISBN, Vertrieb und institutionelles Gedächtnis.
Warum ist es so schwer geworden, Gutachter zu finden?
Über 20 Einladungen für einen Artikel sind keine Ausnahme mehr. Die Müdigkeit des Begutachtungssystems in Zahlen — und was Redaktionen realistisch tun können.
Was DergiPark leistet — und was nicht: ein ehrlicher Rahmen für institutionelles Publizieren
DergiPark trägt die akademische Zeitschrifteninfrastruktur der Türkei. Welche Bedürfnisse eines Universitätsverlags bleiben offen? Erst die richtige Frage stellen.
Autorenhonorar: vom Vertrag bis zur Abrechnung — die richtig aufgesetzte Ordnung
Wie hoch soll der Honorarsatz sein, was gehört in den Vertrag, wovon wird abgerechnet? Vom türkischen Urheberrecht FSEK bis zur Branchenpraxis — aus Verlagssicht.
Wie lange dauert Peer Review? Realistische Erwartungen und Wege zur Beschleunigung
Manuskript eingereicht, Funkstille. Wie viele Wochen bis zur ersten Entscheidung normal sind, wo die Zeit verloren geht und was den Prozess beschleunigt — mit Daten.
Print oder digital? Die Datenlage zum hybriden Modell im Wissenschaftsbuch
Die digitale Revolution wurde vor zwanzig Jahren ausgerufen; Universitätsverlage leben weiter vom Print. Die Daten zeigen kein Entweder-oder, sondern ein Hybrid.
E-Mail, Excel und vier verschiedene Programme: die unsichtbaren Kosten verstreuter Tools
Verlage ermüden nicht am Mangel an Tools, sondern am Überfluss. Einreichungen im Postfach, Gutachten in Tabellen, Verkauf separat — verloren geht: der Kontext.
Was ist ein Sammelband? Definition, Wert und Prozess des Herausgeberbands
Der Unterschied zwischen Sammelband und Autorenbuch, sein Platz in der akademischen Bewertung und die Rechte und Pflichten von Kapitelautoren und Herausgebern.
ISBN, Banderole und Verlegerzertifikat: Leitfaden für die amtlichen Verfahren in der Türkei
Die drei amtlichen Säulen des Buchverlegens in der Türkei: Verlegerzertifikat, ISBN und Banderole. Wer beantragt was, wo und in welcher Reihenfolge?